Match’In auf dem HIZukunftsfestival

Am 4. und 5. Juni 2026 fand auf dem Hildesheimer Marktplatz das HIZukunftsfestival statt, das innovative Ideen, Unternehmen und Projekte präsentierte. Mit seinem algorithmengestützten Verfahren zur Verteilung von Schutzsuchenden fügte sich Match’In 2.0 thematisch nahtlos ein.

Match’In 2.0 nahm mit einem eigens für das Festival entwickelten Mitmach-Spiel am Gemeinschaftstand der Universität Hildesheim teil, das die Grundidee einer bedarfsorientierten Verteilung in Form eines Umzugs veranschaulichte.  Unter dem Motto „Stellen Sie sich vor, Sie ziehen um“ ordneten die Besuchenden fünf Karten mit unterschiedlichen Personen(gruppen) den fiktiven Orten (Stadt, Land, Meer) zu. Die Krux: Jeder Wohnort verfügte dabei über eine begrenzte Anzahl an Wohnraum.

Hier sind die Ortskarten und Personenkarten des Spiels zu finden.

Während der Spieldurchgänge kamen Fragen wie „Können alle Bedürfnisse an einem neuen Ort erfüllt werden?“, „Wähle ich nach meinem Herzenswunsch am Meer zu leben oder nach den Bedürfnissen meines Kindes, das gerne einem Sportverein beitreten möchte?“,  „Was braucht ein*e Medizinstudent*in am dringendsten?“ oder „Wie kann ein pensionierte Ehepaar ein ausgeglichenes Leben führen?“ auf, die zu einem differenzierten Blick auf „gutes Leben“ führten. Diese Fragen ermöglichten eine gute Überleitung zum Projekt Match’In, das die Bedürfnisse und Eigenschaften von Schutzsuchenden mit dem Angebot bzw. der Infrastruktur in aufnehmenden Kommunen abgleicht. Stets mit dem Ziel, eine passgenauere Verteilung zu ermöglichen, die die Kommunen entlastet und Schutzsuchenden bestmögliche Startchancen ermöglicht.

Das Festival ermöglichte zudem den Austausch mit verschiedenen Akteur:innen – u.a. dem Oberbürgermeister Ingo Meyer und dem Landrat Bernd Lynack, Personen aus der Stadtverwaltung und der Stadtgesellschaft. So entstand eine Diskussion über mögliche Anknüpfungspunkte an die Hildesheim-App und der kurze Besuch des Oberbürgermeisters bot Gelegenheit zu einem direkten Gespräch mit dem Projektteam. Die positive Resonanz auf das Mitmach-Spiel und die anschließenden Gespräche machten deutlich, wie relevant der Austausch über Bedürfnisse und individuelle Lebenssituationen für gesellschaftliche Teilhabe ist.

Thema: Matchin2
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