Transparente KI für die Verwaltung: Match‘In bei der Frühjahrstagung des N3GZ-Nachwuchsnetzwerks in Springe

Vom 18. Bis 20. März traf sich der Nachwuchs der Verwaltungsdigitalisierung zur jährlichen Frühjahrstagung des N3GZ-Nachwuchsnetzwerks in Springe, um neue Ideen und Erfahrungen auszutauschen. Die Tagung brachte Teilnehmende aus Wissenschaft, Verwaltung und Wirtschaft zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen der digitalen Verwaltung auszutauschen.

Auch das Projekt Match’In war vertreten. Dr. Christian Sauer stellte in seinem Workshop das Projekt ausführlich vor und setze den Schwerpunkt auf die Herausforderungen algorithmischer Verzerrungen (Algorithmic Bias) sowie auf Ansätze und Methoden zu deren Vermeidung, sowohl im Projektkontext als auch beim Einsatz von KI-Systemen im Allgemeinen. Das Projekt setzt auf Case-based Reasoning (fallbasiertes Schließen), um die Nachvollziehbarkeit der algorithmischen Empfehlung zu gewährleisten und somit algorithmischen Bias zu vermeiden.

Im anschließenden Erfahrungsaustausch ging es unter anderem um die Verantwortung für nicht erklärbare KI-Entscheidungen sowie die Frage, ob Verwaltungen derzeit über ausreichend Kapazitäten verfügen, um KI-Systeme regelmäßig auf möglichen algorithmischen Bias zu überprüfen. Die Diskussion und Anregungen lieferten wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung von Match’In 2.0.

Die Teilnahme an der N3GZ-Frühjahrstagung hat erneut gezeigt, wie wichtig der Austausch zwischen Forschung, Verwaltung und Praxis ist. Die dort gewonnenen Erkenntnisse fließen direkt in die Weiterentwicklung von Match’In ein, mit dem Ziel, KI-gestützte Lösungen für die Verwaltung verantwortungsvoll und transparent zu gestalten.

Thema: Matchin2
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